Ausdrucksstarke Stimme
„Patricia Freres verlieh ihr ebenso wie später ‚Vissi d’arte‘ aus ‚Tosca‘ und ‚Meine Lippen, sie küssen so heiß‘ aus Lehárs ‚Giuditta‘ ihre ausdrucksstarke Stimme.“
Archiv & Presse
Presseberichte, Bühnenmomente, Festivalstationen und ausgewählte Dokumente erzählen vom künstlerischen Weg von Patricia Freres.
Pressestimmen
„Patricia Freres verlieh ihr ebenso wie später ‚Vissi d’arte‘ aus ‚Tosca‘ und ‚Meine Lippen, sie küssen so heiß‘ aus Lehárs ‚Giuditta‘ ihre ausdrucksstarke Stimme.“
„…die stimmgewaltige Sopranistin…“ – ein Auftritt zwischen Neuberg und Live-Fernsehen, gekrönt von stehenden Ovationen.
„Ein kulturelles Highlight für Neuberg“ – das Festival hat sich in kurzer Zeit zu einer geachteten Kulturveranstaltung entwickelt.
„…die geniale luxemburgische Sopranistin Patricia Freres mit ihrer natürlichen Fröhlichkeit und Spielfreude…“
„…leidenschaftlicher, emotional hoch aufregender Gesang…“
Kammermusikfest
Das Neuberger Klavier- und Kammermusikfest entwickelte sich seit seinem Auftakt zu einer Konzertreihe mit wachsender Resonanz. Die Beiträge und Dokumente zeigen die Entwicklung der Reihe, ihre Wiederkehr und die Fortsetzung mit weiteren Konzerten, Begegnungen und künstlerischen Akzenten.
Archiv
Chronik
Die folgende Chronik zeigt eine kuratierte Auswahl wichtiger künstlerischer Stationen. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; die gesamte Aktivitätenhistorie von Patricia Freres ist deutlich umfangreicher.
Vom 14. bis 16. August 2026 fand die fünfte Ausgabe des Neuberger Klavier- und Kammermusikfestes in der Evangelischen Kirche Ravolzhausen statt. Rund 320 Besucher erlebten drei Konzertabende mit internationalen Gästen. Patricia Freres gehörte zum Ensemble des Galakonzerts, das Oper, Operette, Kammermusik und virtuose Instrumentalwerke miteinander verband. Der Hanauer Anzeiger würdigte den Abschluss unter der Überschrift „Frische Klänge in heißer Kirche“.
Vom 19. bis 21. September 2025 wurde die Konzertreihe in Neuberg-Ravolzhausen zum vierten Mal fortgesetzt. Patricia Freres war erneut Teil des Abschlusskonzerts „Ein Abend zwischen Klassik, Oper und Jazz“. Das Festival verband bekannte und neue Künstler und spannte seinen musikalischen Bogen von Klassik und Barock über Oper und Operette bis zu Jazz und Romantik.
Das Neuberger Klavier- und Kammermusikfest schafft seit 2022 einen Rahmen für Kammermusik, Gesang und künstlerische Begegnung.
Opera Dinner im Restaurant Aal Schoul in Habscht: Patricia Freres gestaltete den musikalischen Teil eines exklusiven Abends mit Gourmet-Dinner, Crémant, Aperitifs und Weinbegleitung.
August 2023
Konzertreihe wird neu aufgelegt. Die Hanauer Wochenpost stellte die zweite Auflage des Neuberger Klavier- und Kammermusikfestes vor — mit Patricia Freres als stimmgewaltiger luxemburgischer Sopranistin, begleitet von Irina Korolev am Flügel.
Hauptrolle der Lisa in Franz Lehárs Operette Das Land des Lächelns, Open Air auf Schloss Braunfels, unter der Direktion von Hans Härle.
Patricia Freres sang Aria und Danza aus Villa-Lobos’ Bachianas Brasileiras Nr. 5 mit den Cellisten der Solistes Européens Luxembourg und Camerata SEL in der Philharmonie Luxembourg.
Patricia Freres sang die Hauptrolle der Mimì in La Bohème in der Thessaloniki Concert Hall mit dem Philharmonia Orchestra Athens unter der musikalischen Leitung von Byron Fidetzis. Mit Unterstützung von Focuna.
Manon Lescaut als Opera Pasticcio in vier Aufzügen mit Musik von Puccini, Massenet und Auber; aufgeführt im Kurtheater Bad Ems und im Comoedienhaus Wilhelmsbad Hanau mit dem Kammerensemble Classic der Deutschen Oper Berlin, Patricia Freres und Karo Khachatryan.
Patricia Freres sang Micaëla in Bizets Carmen bei Opera Classica Europa.
John Throwers Love Songs: eine emotionale Erzählung für Sopran und zwei Marimbas, inspiriert vom Ballett Buch der Träume.
Operngala im römischen Forum von Thessaloniki mit Auszügen aus La Traviata, Norma, Tosca und Madama Butterfly. Mit freundlicher Unterstützung von Focuna.
Halbszenisches Opera Pasticcio auf Schloss Kransberg mit Musik von Verdi und Tschaikowsky, neu bearbeitet für das Kammerensemble Classic der Deutschen Oper Berlin.
Antikes römisches Forum von Thessaloniki
Patricia Freres sang beim Greek Opera Festival 2016 die Partie der Cio-Cio-San in Giacomo Puccinis Madama Butterfly.
Das Luxemburger Wort beschrieb Patricia Freres als charmante, anmutige und leidenschaftlich strahlende Manon.
Die Nassauische Neue Presse berichtete über ein Puccini-Programm in Runkel mit stehenden Ovationen. Besonders hervorgehoben wurden Patricia Freres’ Timbre, ihre Phrasierung und die emotionale Wirkung ihrer Puccini-Interpretationen.
Aufführung im Théâtre National.
Der folgende Text stammt aus einem Brief von Dr. Frank Hoffmann, Intendant des Théâtre National du Luxembourg, zur Premiere beider Monodramen am 8. November 2007 in Luxemburg.
Liebe Patricia Freres, nachträglich will ich mich noch einmal herzlich für den wunderschönen Abend, den Sie uns zusammen mit Hans Martin Ritter im Théâtre National bereitet haben, bedanken. Der erste Teil des Abends nach Schumanns Liederzyklus „Frauenliebe und Leben“ zeigte bereits den interessanten und gelungenen Versuch, die Lieder Schumanns mit theatralischem Leben zu füllen. Besonders aber im zweiten Teil wurde der Abend zu einem wahren Erlebnis. „Margarethe singt“ erzählt Goethes Gretchentragödie als eine dramaturgisch geschickt zusammengesetzte Folge von Liedern. Die wunderbare Musik von Gounod, Schubert, Hugo Wolf und Hans Martin Ritter erlebte in Ihrer emotionalen Darstellung eine szenisch kongeniale und stimmlich überzeugende Umsetzung.
Dr. Frank Hoffmann, Intendant des Théâtre National du Luxembourg
Waat sin daat fir Manéiren von Jemp Schuster, Grand Théâtre de Luxemburg, Festival de Wiltz und Theaterarbeiten in Luxemburg.
Rezension · Le Jeudi · Dezember 2003
„Marie-Madeleine - Patricia Freres, très présente, notamment par sa belle voix.“
Der Fremde als Marie, Mitglied im Kindertheater Jaddermunnes sowie Mitwirkung in Melusina.
Finale
Ausgewählte Dokumente, Pressestimmen und Stationen aus dem künstlerischen Weg von Patricia Freres.
Originalbeitrag · Erlensee Aktuell · 9. Juli 2022

Neuberger Klavier- und Kammermusikfest
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Festivalprogramm · 7.–10. September 2023
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Artikelbild · Erlensee Aktuell · 23. Juli 2024

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Erlensee Aktuell · 8. August 2025

5. Neuberger Klavier- und Kammermusikfest

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Hanauer Anzeiger · Dienstag, 18. August 2026 · Andrea Pauly
Mehr als 300 Besucher beim Kammermusikfestival in Neuberg

Neuberger Klavier- und Kammermusikfest · 14.–16. August 2026
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Chronicle.lu · veröffentlicht am Donnerstag, 02. Februar 2023 · JCA
Come to Lux has announced that it is organising an “Opera Dinner” at Restaurant Aal Schoul in Habscht on Thursday 23 February 2023 at 19:00.
In addition to a four-course gourmet dinner, guests will have the opportunity to listen to Luxembourg soprano Patricia Freres.
The restaurant will be reserved exclusively for this private event, during which a glass of crémant and appetisers will be served, followed by a four-course meal prepared by chef Dragos Andrei Dudu and accompanied by three glasses of wine selected by Clos mon vieux Moulin.
During this event, guests will be able to meet newcomers to Luxembourg and people with similar tastes in the areas of opera, art, cars, horse racing, polo, gastronomy, etc.
Come to Lux kündigte ein „Opera Dinner“ im Restaurant Aal Schoul in Habscht an. Neben einem Vier-Gänge-Gourmet-Dinner hatten die Gäste die Gelegenheit, die luxemburgische Sopranistin Patricia Freres zu hören.
Das Restaurant war für diesen privaten Abend exklusiv reserviert. Serviert wurden ein Glas Crémant, Appetithäppchen sowie ein Vier-Gänge-Menü von Chef Dragos Andrei Dudu, begleitet von drei ausgewählten Weinen von Clos mon vieux Moulin.
Der Abend verband Oper, Kulinarik und Begegnung in einem exklusiven Rahmen.
Luxemburger Wort · März 2015
La soprano Patricia Freres a campé une Manon d'une jeunesse charmante, gracieuse dans ses différents costumes et souvent rayonnante dans ses élans de passion. Très à l'aise sur scène, elle n'a éprouvé aucune peine à séduire le public, que ce soit dans les airs les plus célèbres, tels «Je suis encore», «Adieu notre petite table» de Massenet ou «In quelle trine morbide» de Puccini, mais aussi dans l'émouvant «Oh beautiful night», de Balfe.
Si le duo «If mine eye but gaze on thee», de Balfe, a semblé légèrement forcé à la fin du deuxième acte, le duo final «Mon dieu», signé Auber, a enflammé les auditeurs, qui ont chaleureusement applaudi tous les interprètes.
La mise en scène très statique a été rehaussée par la projection d'immenses tableaux signés Ron Lammar, où de vifs accents colorés interpellaient de fins éléments photographiques. L'éclairage subtil mais efficace a quant à lui créé une ambiance intime, tout en rehaussant l'effet dramatique des airs d'opéra.
Die Sopranistin Patricia Freres verkörperte eine jugendlich charmante Manon, anmutig in ihren verschiedenen Kostümen und oft strahlend in ihren leidenschaftlichen Momenten. Auf der Bühne wirkte sie vollkommen sicher und gewann das Publikum mühelos.
Sie überzeugte sowohl in bekannten Arien wie «Je suis encore», «Adieu notre petite table» von Massenet und «In quelle trine morbide» von Puccini als auch in Balfes bewegendem «Oh beautiful night».
Der Schlussduett-Moment entfachte die Zuhörer, die alle Interpretinnen und Interpreten herzlich applaudierten. Die eher statische Inszenierung wurde durch große Bildprojektionen von Ron Lammar und ein subtiles, wirkungsvolles Lichtkonzept atmosphärisch verstärkt.
Tageblatt · Dienstag, 17. Juli 2012 · Nr. 165 · „Summerstage“ in Düdelingen · „Opera Classics“
Im Rahmen des „Summerstage“ in Düdelingen kamen am Samstag die Opernliebhaber voll auf ihre Kosten. Trotz stellenweise strömenden Regens gaben die Künstler alles: Das Publikum dankte es ihnen mit tapferem Ausharren und lautem Applaus und „Zugabe“-Rufen.
DÜDELINGEN - Am Anfang war noch eitel Sonnenschein, im wahrsten Sinne des Wortes. Es schien, als ob sowohl Zuschauer als auch die Künstler, Bariton Stevica Krajinovic, Tenor Ralf Sostmann, Mezzosopranistin Ivana Milasinovic und die luxemburgische Sopranistin Patricia Freres Glück haben könnten, denn im „Parc Le’h“ schien die Sonne vom blauen Himmel. Der erste Teil des Konzertes wurde auch trocken über die Bühne gebracht: Die trotz der miesen Wetterprognosen zahlreich erschienenen Zuschauer wurden mit Klängen von Mozart, Gounod, Puccini, Bizet und Delibes verwöhnt. Es gab viel Applaus und reichlich „Bravo“-Rufe.
Doch bald schon war abzusehen, dass sich das Wetter so wohl nicht halten würde; gerade die Künstler auf der Bühne konnten die schwarzen Wolken aufziehen sehen. So wurde dann auch die geplante Pause spontan abgesagt, und es ging gleich weiter mit dem zweiten Teil, angefangen mit der Ouvertüre von Rossinis „L’italiana in Algeri“.
Das wackere „Kammerensemble Classic der Deutschen Oper Berlin“ unter der Leitung von Martín Baeza de Rubio wurde dann auch mit heftigem Applaus belohnt, als es schließlich genau bei diesem Stück aus Eimern zu gießen anfing. Doch die Organisatoren waren vorbereitet: Binnen wenigen Sekunden waren die Schirme aufgespannt und das Publikum mit orangenen Regenponchos ausgestattet.
Musikalisch folgte eine Auswahl der schönsten Opernarien überhaupt, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Giuseppe Verdi, aus dessen „La Traviata“ gleich vier Stücke gespielt wurden, sowie Arien aus „Il Trovatore“ und „Giovanna d’Arco“. Damit war das Konzert nach knapp zwei Stunden zu Ende - fast. Denn das Publikum ließ die Künstler nicht ohne Zugabe Feierabend machen, und es kam, was sich wahrscheinlich jeder erhofft hatte: Das Trinklied aus „La Traviata“, bei dem zum ersten Mal alle vier Künstler gleichzeitig auf der Bühne vereint waren, und das sogar so manch einen aus dem Restaurant nebenan herauslockte.
Es war der krönende Abschluss eines sehr schönen Abends, dem auch der Regen nichts anhaben konnte: kaum ein Zuschauer verließ das Konzert frühzeitig.